neueste Beiträge.

Foldscope – ein Mikroskop aus Papier

Egal ob ein Mikroskop fürs Labor, für eine Produktionsumgebung oder sogar für den mobilen Einsatz konzipiert ist, Papier als Konstruktionsmaterial macht kaum Sinn; zusammen mit einer empfindlichen Optik noch viel weniger – für Ausbildung und Lehre in bestimmten Situationen und auch einige Hobbyanwendungen ist es aber vielleicht doch der richtige Weg?

Das dachten sich Manu Prakash und Jim Cybulski von der Universität Stanford und machten sich an die Konzeption des Foldscopes.

Manu Prakash: A 50-cent microscope that folds like origami

Wer sich noch genauer für das Papiermikroskop interessiert erfährt in dieser Veröffentlichung noch weitere technische Details, inklusive einer Bauanleitung.  Tutorials und Videos zur Verwendung des Foldscopes gibt es hier.

Exponatec Köln 2017

Auch dieses Jahr sind wir bei der Fachmesse für Restaurierung Exponatec vertreten. Die Veranstaltung findet vom 22. bis zum 24. November 2017 in Köln statt; Sie finden uns in Halle 3.2 an Stand D079.

Falls Sie ein bestimmtes System vor Ort testen möchten, stellen wir gerne sicher, die passende Konfiguration dabei zu haben. Bei Interesse kotaktieren Sie uns bitte per Telefon oder Email.

PL Dokucam Service CD 2017-2 mit neuer Kamerasoftware PL Measure

Das neue Softwarepaket Dokucam 2017-2 finden Sie hier zum Download.

Unsere erprobte Kamerasoftware PL Capture hat ein kleines Update erhalten, die Änderungen betreffen vor allem die Benutzeroberfläche und sorgen für weniger Fehler und eine angenehmere Bedienung; so gibt es nun z.B. einen Fehler mit eindeutiger Rückmeldung, wenn es Probleme mit der Kameraverbindung gibt.

Außerdem präsentieren wir eine weitere Windows-Anwendung, die einfache Messoperationen im Livebild genauso wie bei bereits aufgenommen Aufnahmen ermöglicht: PL Measure.

In einigen Fällen muss der passende Kameratreiber neu installiert werden, aber alle Neuerungen kommen auch den älteren Varianten unserer Dokucam zugute.

 

 

PL Measure umfasst weitestgehend die gleichen Funktionen, wie bereits PL Capture, bietet darüber hinaus allerdings auch noch Funktionen um verschiedene Skalierungen zu verwalten sowie einfache Messoperationen an.

Für präzise Messergebniss im Kamerabild müssen zunächst die verwendeten Skalierungen/Vergrößerungen des Mikroskops erfasst werden. Hierfür gibt es den Kalibrierungswizard mit dem Sie für jedes Objektiv bzw. jede Zoom Einstellung ihres Stereomikroskops eine Skalierung in der Form „Pixel pro Maßeinheit“ speichern können.

Ist die richtige Skalierung ausgewählt, können Sie mit Hilfe der Menüleiste ‚Messen‘ die Messfunktionen aufrufen. Die Daten werden je nach Einstellungen für das Erscheinungsbild direkt im Bild eingeblendet und können auch als .CSV-Datei exportiert werden.

folgende Messfunktionen sind verfügbar:

  • Linie (2-Punkt)
  • Linie (Mehrpunkt)
  • Vieleck
  • Kreis (2-Punkt)
  • Winkel (3-Punkt)

 

Außerdem können Pfeile, Textanmerkungen und ein Maßstabsbalken eingeblendet werden und es gibt Einstellungen um geometrische Verzerrungen (Tonne- bzw. Kissenverzerrung) oder Vignettierung zu korrigieren – was bei hochwertigen Mikroskopen und -Optiken nicht wirklich notwendig ist – die Funktion ‚CRACorrection‘ im Menü ‚Filter‘ ist allerdings immer nützlich, wenn die Ausleuchtung ungleichmäßig ist oder sich Verschmutzungen auf bzw. in der Optik befinden.  Sie nimmt bei Kalibrierung ein Bild der Ausleuchtung und von Verschmutzungen in der Optik bzw. auf dem Sensor auf und benutzt es dazu ungleichmäßige Ausleuchtung und Verschmutzungen aus dem Kamerabild herauszurechnen:

 

Außerdem gibt es die Möglichkeit mit .lua-Skripten die Darstellung und Einblendung verschiedener Elemente und Daten im Livebild zu steuern, diese finden Sie im Menü ‚Zeichnen‘:

 

Das neue Softwarepaket Dokucam 2017-2 finden Sie hier zum Download.

Neues Produkt: Schwanenhals-LED-Doppelspot zu Zeiss Stativ K und M

Hochwertige LED-Beleuchtung zum Nachrüsten

Hochwertige LED-Spot-Beleuchtung zum Nachrüsten

 

Zur Stativserie K bzw. M von Zeiss gibt es einen Einzelspot, ein Ringlicht und auch einen Doppelspot als Zubehör. Gerade die Zeiss Doppelspotvariante überzeugt jedoch nicht restlos für alle Anwendungen; deshalb haben wir neben unserer Senkrechtbeleuchtung eine weitere neue Beleuchtung für die aktuelle Zeiss-Stativserie entwickelt.

Zum Einsatz kommt eine Hochleistungs-Doppelspot-LED-Beleuchtung, bekannt und bewährt aus unseren MikstaLED-Tischstativen. In der Leistung je Spot vergleichbar mit einer Schott KL 1600 Kaltlichtquelle, die Farbtemperatur beträgt 6000°K; jeweils an einem 40cm langen Schwanenhals-Tragarm – Dies sollte für die meisten Stative und Anwendungen die optimale Entfernung dafür sein, dass die Befestigung der Beleuchtung auf der Rückseite des Stativs erfolgt. Und zwar mit einer Schraube, an der Stelle, an der der zum Zeiss-Stativ gehörende Innensechskantschlüssel verstaut wird – für diesen bietet die Grundplatte der Beleuchtung eine neue Aufnahme zur Aufbewahrung.

Die Stromversorgung wird über eine IVI-Buchse (RJ11) des Stativs sichergestellt, es ist also kein weiteres Netzteil nötig und die Intensität lässt sich auch über die Stativ-Regler einstellen. Dies bedeutet allerdings auch, dass Stativvarianten ohne Stromversorgung/Beleuchtung nicht kompatibel mit der neuen Beleuchtung sind.

Zur Anbringung von Filtern hat jeder LED-Spot, wie auch die der MikstaLED-Stative ein M27 Feingewinde.

Hier finden Sie die Schwanenhals-LED-Beleuchtung zum Nachrüsten in unserem Onlineshop

Das CZI-Dateiformat von Zeiss

CZI ist das Dateiformat von Zeiss für alle Mikroskopie-Imaging-Anwendungen von Axiovision bis ZEN. Die Bildinformationen selbst werden intern im JPG XR-Format gespeichert, das sowohl verlustfreie, als auch verlustbehaftete Kompression ermöglicht. Es gibt aber auch die Möglichkeit mehrere Aufnahmen für mehrdimensionale Bilder, Zeitreihen, Z-Stapel und virtuellen Slides in eine CZI-Datei zu speichern. Außerdem kann das Format noch folgende Metadaten verwalten:

  • Aufnahmedaten, Keywords, Benutzerkommentare
  • Mikroskoptyp und Einstellungen
  • Laser-oder Beleuchtungsstärken
  • Abmessungen und Maßstäbe
  • verwendete Kontraste und Objektive
  • fluoreszierende Farbstoffe und Filter
  • Tisch- (x,y) und Fokus- (z) Positionen
  • Kamera- und Detektor-Parameter wie Belichtungswerte, Binning, Bit-Tiefe, Pixel-Verweilzeit
  • automatische oder benutzerdefinierte Elemente und Anmerkungen
  • Proben-Barcode-Information

 

 

Der Nutzen, diese zusätzlichen Informationen gemeinsam in einer Datei abzuspeichern, steigt natürlich mit der Anzahl von Softwarelösungen, die das Dateiformat unterstützen. Viele Anwendungen mit Mikroskopiebezug haben die Verwendung von CZI-Dateien bereits integriert:

 

Wer sich mit der Verwendung des CZI-Formats für die eigene Softwareentwicklung interessiert, kann einen Blick auf folgende Open Source Cross-Platform C++ Bibliothek für CZI-Dateien bei Github werfen: github.com/zeiss-microscopy/libCZI

Zum Anfordern einer detaillierten Dokumentation des CZI-Formats gibt es auch das folgende Formular bei Zeiss: www.zeiss.de/mikroskopie/produkte/mikroskopsoftware/czi/czi-download.html

 

Und die wohl nützlichste Anlaufstelle für Fragen zu dieser Bibliothek oder dem Dateiformat ist wahrscheinlich das Developer Forum von Zeiss.

forums.zeiss.com/microscopy/community

forums.zeiss.com/microscopy/community