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Carl Zeiss Jahr 2016

Carl Zeiss (1816 – 1888) – Ein visionärer Unternehmer

Am 11. September begeht ZEISS den 200. Geburtstag des Firmengründers Carl Zeiss in Jena. Auf der Carl Zeiss Route durch die Jenaer Innenstadt versuchen verschiedene Institutionen den Gästen die Geschichte von ZEISS und seinem Gründer näherzubringen.

Profitieren auch Sie anläßlich des Jahrestages bis zum 30. September vom Jubiläumsrabatt auf alle Zeiss Mikroskopsysteme, kontaktieren Sie uns für ein Angebot.

Carl Zeiss Jena

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ZEISS Service DVD 66 – ZEN 2 Starter/Core Service Pack 1 mit Windows 10 Kompatibilität veröffentlicht

Nach dem Update von Zen light/blue inklusive Windows-10-Kompatibilität gibt es nun auch ein Update für ZEN 2 Starter/Core. Die Zeiss Service DVD 66 mit dem Service Pack 1 für Zen. Kompatibel damit sind alle 64Bit-Versionen von Windows 10. Die weiteren Änderungen beschränken sich weitestgehend auf kleinere Details, wie zum Beispiel neue eindeutigere Icons für die Werkzeuge.

EDIT: Die ZEISS Service DVD Nr. 66 mit der neuen Zen 2 starter/core Version können Sie hier herunterladen.

Der Kampf „Vergrößerung gegen Stabilität“ ist Stativsache

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Hatten Sie beim Mikroskopieren schon einmal ein instabiles System und verwackelte Bilder? Mussten Sie schonmal nach jeder Bewegung oder nur schon Berührung des Arbeitstisches sekundenlang warten, bis das System wieder in Ruhe ist?

Bei kompakten Tisch-Durchlichtstativen  muss man nur selten auf die Stabilität achten; selbst eine optische 1000-fache Vergrößerung ist hier noch beinahe als robust und verwacklungsfrei zu bezeichnen. Die Stabilität wird hier erst bei noch höheren Vergrößerungen zum Problem, und lässt sich auch dann meist ganz gut mit Gewicht kontern, ob am Stativ selbst oder mittels eines möglichst schweren Tisches.

Im Bereich der Stereomikroskopie bewegt man sich selten in Vergrößerungsdimensionen größer als 100-fach und die höchsten optischen Vergrößerungen, im Bereich von 200-facher Vergrößerung bieten ein so kleines Sichtfeld, dass es ganz automatisch schwierig wird, die Übersicht zu behalten und die Probe geschweige denn das Mikroskop zu bewegen.

Möchte man Dennoch in die höheren Vergrößerungsdimensionen bei einem Stereomikroskop vordringen, muss man sich bewusst machen, dass die Stabilität des Stativsystems bereits eine entscheidende, wenn nicht sogar die Hauptrolle spielt. Sobald das Stativ eine größere Auslage aufweist, muss der Anwender wissen, dass das Mikroskopsystem auch schon bei geringeren Vergrößerungen anfällig für Schwingungen wird. Ein leichtes Nachschwingen muss auch nicht ständig zum Problem werden, doch nach jeder Bewegung z.b. eine Sekunde für ein verwacklungsfreies Bild abwarten zu müssen, kann den Arbeitsablauf doch erheblich beeinträchtigen.

Bei der Arbeit an einem Bodenstativ wird selten mit optischen Vergrößerungen über 20-fach gearbeitet, da natürlich das Objektfeld auch unabhägnig von Wackeln bzw. Stabilität bei zunehmender Vergrößerung immer kleiner wird und die Übersicht verloren geht. Mit unserem Flexi-Bodenstativ garantieren wir auch bis zu 50-facher Vergrößerung ein ergonomisches und verwacklungsfreies Arbeiten. Das bedeutet nicht, dass sie das Mikroskop bei noch höheren Vergrößerungen nicht mehr sinnvoll benutzen können, es wird aber mehr Geduld, Aufwand und Übung erfordern ähnlich effizient zu arbeiten, wie mit niedrigen Vergrößerungen.

Bei unseren Flexi-Tischstativen liegen Sie auch noch bei 100-facher Vergrößerung im Bereich der der optimalen Stabilität. Die Verwendung unserer besonders sicheren Tischklemme anstatt das Stativ am Tisch festzuschrauben, führt in keiner Weise zu einem Stabilitätsverlust.

Auch der Aufbau des Stativs bzw. die Länge der Tragarme / Ausleger beeinflusst das Ausmaß der Schwingungen maßgeblich.  So kommt der Justierung des Federglenkarmes eine besondere Bedeutung zu. Die Federung wird auf das Gewicht des Mikroskops eingestellt und sorgt somit dafür, dass sich das Mikroskop mit minimalerm Kraftaufwand nach oben und unten bewegen lässt und damit auch möglichst wenig nachschwingt.

Flexi Tischstativ mit Doppelausleger

Eine besonders stabile Lösung ist unser  DA-Stativ mit Doppelausleger. Hier opfern wir etwas Flexibilität und verzichten auf die Höhenjustierung eines Federgelenkarms um mit einem doppelten horizontalen Ausleger noch mehr Stabilität bei hohen Vergrößerungen zu garantieren.  Dieses Stativ eignet sich zum Beispiel optimal um an Gemälden schnell und effizient zu mikroskopieren.

 

 

 

ZEISS Service DVD 64 – ZEN (blue) Version 2.3 mit Windows 10 Kompatibilität

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Es gibt eine neue Version von ZEN und damit auch eine neue Service DVD Nr 64. Diese beinhaltet allerdings kein Update der neuen Zen 2 Starter/Core Software, sondern eine überholte Fassung des Vorgängers, die Blue Edition von ZEN. Die neuen Features sind lediglich für die Black Edition und damit für Laser-Scanning-Mikroskope relevant, die neu hinzugekommen Windows 10 Kompatibilität wird jedoch auch die Lichtmikroskop-Nutzer der Blue Edition erfreuen.

Zen 2 Starter / Core ist weiterhin NICHT Kompatibel mit Windows 10! Hierzu erwarten wir auch bald Neuigkeiten und eine neue Version, noch gibt es keinen bestätigten Termin.

Die ZEISS Service DVD Nr. 64 mit der neuen Zen Blue Version 2.3 können Sie hier herunterladen.

Die ZEISS Service DVD Nr. 56 mit der aktuellen Zen 2 Starter/Core-Version gibt es hier. (Download als .iso)

 

Besondere Kameras für besondere Anwendungen: Ultradunkelfeld

Bei Anwendungen, die mit besonders wenig Licht auskommen müssen, spieltmacht die Wahl der Kamera nicht nur einen Unterschied für den Geldbeutel, die Sensorgröße macht wirklich einen deutlichen Unterschied. Hohe Pixeldichten, Megapixelzahlen jenseits von 5-10 Megapixeln sind hier eher kontraproduktiv, weil dies kleinere Pixel und damit weniger Licht pro Pixel bedeutet.

Für die sogenannte Dunkelfeld- und Ultradunkelfeldmikroskopie kommen Kondensoren mit numerischen Aperturen von bis zu 1,4 zum Einsatz. Spätestens wenn hier auch noch eine Blende möglichst weit geschlossen wird, um noch etwas mehr Auflösung oder auch Tiefenschärfe herauszuholen wird das Licht meistens knapp, doch das ist an sich kein neues Problem. Bei vielen Mikroskoparbeiten ist man es bereits gewohnt, die Lichtleistung der Beleuchtung größer als nötig zu dimensionieren, um Reserve für hohe Vergrößerungen und unerwartet schlechte Verhältnisse zu haben. Im Fall der Dunkelfeldmikroskopie haben wir gerade bei der Lichtleistung keinen Spielraum mehr und müssen uns umso mehr damit beschäftigen, die optimale Kamera zu adaptieren.

Hier setzen wir einen Kamerasensor mit einem Durchmesser von 1/1,2 Zoll ein, das ist ungefähr der doppelte Durchmesser verglichen mit den bei Mikroskopkameras üblichen 1/2,5 Zoll, also die 4-fache Sensor-Fläche. Mit dieser „Licht-Reserve“ lässt sich sowohl mit angenehmer Belichtungszeit als auch mit weniger rauscherzeugender Signalverstärkung ein ansprechendes Bild erzeugen. Das größte Problem stellt allerdings der Dynamikbereich zusammen mit der geringen Tiefenschärfe dar. Die Zellwände der Blutzellen sind relativ dick und erzeugen eine sehr helle, weiche Abbildung, die oft sehr feine Strukturen in der Umgebung überblendet. Je stärker man diesen Effekt unterdrückt (z.B. durch das Schließen der Objektiv-Blende am 100x-Objektiv) umso dunkler wird das Gesamtbild, umso mehr muss das Kamerasignal und damit auch das Bildrauschen verstärkt werden.

 

Videobeispiel, Blutprobe bei 1000-facher Vergrößerung im Ultradunkelfeld mit einem Zeiss Axio Lab A1 und der P+L Dokucam HD-Video:

Ultradunkelfeld-Mikroskopie – Blutprobe bei 1000-facher Vergrößerung

Ultradunkelfeld-Mikroskopie – Blutprobe bei 1000-facher Vergrößerung – Teil 2